Doç. Dr. Cengiz Andan

Laparoskopische Operation bei Gebärmuttervorfall

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Was ist eine laparoskopische Operation bei Gebärmuttervorfall?

Ein Gebärmuttervorfall (Uterusprolaps) ist ein Zustand, bei dem die Gebärmutter infolge einer Schwächung der Muskeln und des Bindegewebes (Bänder), die sie stützen, in die Vagina hinabrutscht. Dieser Zustand kann zu Symptomen wie Harninkontinenz, einem Druckgefühl in der Vagina und Unbehagen beim Geschlechtsverkehr führen. Die laparoskopische Operation bei Gebärmuttervorfall ist eine minimal-invasive chirurgische Methode, die zur Korrektur dieses Problems eingesetzt wird. Dabei werden spezielle Instrumente und eine Kamera durch kleine Schnitte in der Bauchregion eingeführt. Bei diesem Verfahren werden die vorgefallenen Organe wieder angehoben, indem sie an verschiedenen Strukturen im Bauchraum aufgehängt (fixiert) werden.

 
 
 

In welchen Fällen ist eine Operation notwendig?

Wenn der Gebärmuttervorfall leicht ist, können konservative Behandlungen wie Beckenbodenübungen oder ein Vaginalpessar ausreichend sein. In den folgenden Situationen wird jedoch ein chirurgischer Eingriff empfohlen:

  • Fortgeschrittener Vorfall (wenn die Gebärmutter aus der Vagina herausragt)

     
  • Schwere Symptome (Harninkontinenz, Verstopfung, sexuelle Dysfunktion)

     
  • Nichtansprechen auf konservative Behandlungen

  • Eine signifikante negative Auswirkung auf die tägliche Lebensqualität

Vorteile der laparoskopischen Chirurgie

  • Kleinere Schnitte: Hinterlässt weniger Narben (bessere kosmetische Ergebnisse).

  • Weniger Schmerzen: Es treten weniger postoperative Schmerzen auf als bei einer offenen Operation.

  • Schnelle Genesung: Die Patientinnen können in der Regel innerhalb von 1-2 Wochen zu ihren normalen Aktivitäten zurückkehren.

  • Kürzerer Krankenhausaufenthalt: Die meisten Patientinnen werden noch am selben Tag oder am nächsten Tag entlassen.

Erfolgsraten und Komplikationen

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass laparoskopische Operationen bei Gebärmuttervorfall hohe Erfolgsraten aufweisen. Eine Studie zeigte beispielsweise bei über 90 % der Patientinnen erfolgreiche Ergebnisse innerhalb von 3 Jahren nach der Operation. Die Komplikationsraten sind niedrig und in der Regel vorübergehend. Dazu können Zustände wie Infektionen, Blutungen oder Netzerosionen (Mesh-Erosion) gehören.

 

Postoperativer Genesungsprozess

  • Krankenhausaufenthalt: In der Regel 1 Tag.

  • Rückkehr zur Arbeit: Innerhalb von 1-2 Wochen.

  • Geschlechtsverkehr: Kann in der Regel nach 6 Wochen wieder aufgenommen werden, je nach Empfehlung Ihres Arztes.

  • Schweres Heben: Sollte 4-6 Wochen lang vermieden werden.

Fazit

Die laparoskopische Operation bei Gebärmuttervorfall ist bei geeigneten Patientinnen eine effektive und sichere Behandlungsoption. Dank ihrer minimal-invasiven Natur verbessert sie die Lebensqualität der Patientinnen rapide und verkürzt die Zeit, die für die Rückkehr in den Alltag benötigt wird.

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