Doç. Dr. Cengiz Andan

Online-Zweitmeinung
Laparoskopische Endometriose-Operation in Istanbul: schonende Exzision 2026

Laparoskopische Endometriose-Operation in Istanbul: schonende Exzision mit Erhalt von Eierstock und Fruchtbarkeit

Viele Frauen erhalten die Diagnose Endometriose oder „Schokoladenzyste" und stehen sofort vor einer schwierigen Frage: operieren lassen – und was bedeutet das für die Fruchtbarkeit? Bei der Endometriose entscheidet oft nicht das Ob, sondern das Wie über das Ergebnis, denn die Herde lassen sich gründlich ausschälen oder nur oberflächlich veröden. In der Praxis von Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan in Istanbul (Şişli) verfolgen wir dabei ein klares Ziel: die Endometriose vollständig zu entfernen und zugleich gesundes Eierstockgewebe – und damit die Fruchtbarkeit – so weit wie möglich zu schonen. Für Patientinnen aus dem deutschsprachigen Raum bedeutet das eine planbare Operation bei einem Operateur, der den Eingriff von Anfang bis Ende selbst durchführt.

Endometriose-Zyste nach Operation in Istanbul - Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan

Auf einen Blick

  • Was es ist: Bei der laparoskopischen Endometriose-Operation werden über wenige Millimeter kleine Zugänge die Endometrioseherde und Zysten entfernt.
  • Technik: vollständiges Ausschälen (Exzision) statt bloßem Veröden – das senkt das Rückfallrisiko.
  • Eierstock: das Schonen der Eizellreserve (AMH) steht im Mittelpunkt, besonders bei der „Schokoladenzyste" (Endometriom).
  • Kinderwunsch: die Operation kann die Schwangerschaftschancen verbessern – ohne Garantie.
  • Aus dem Ausland: Diagnostik und Planung starten online; der Aufenthalt umfasst meist einige Tage.

Was passiert bei einer laparoskopischen Endometriose-Operation?

Die Endometriose-Operation erfolgt fast immer als Bauchspiegelung über wenige kleine Schnitte. Über einen Zugang am Nabel wird die Kamera eingeführt, ein bis zwei weitere kleine Zugänge dienen den Instrumenten, sodass der Operateur den gesamten Bauchraum vergrößert beurteilen kann. Zuerst wird das Ausmaß des Befalls eingeschätzt (Staging) und eine Gewebeprobe entnommen, anschließend werden die sichtbaren Herde entfernt und Verwachsungen gelöst. Auch ein Endometriom am Eierstock wird im selben Eingriff behandelt. Nur selten, in etwa 5 % der Fälle, muss auf einen offenen Schnitt gewechselt werden.

Endometriose, Endometriom oder Adenomyose – worum geht es bei der OP?

Die Operation richtet sich danach, welche Form der Endometriose vorliegt. Oberflächliche Herde liegen auf dem Bauchfell, während das Endometriom – die „Schokoladenzyste" – ein mit altem Blut gefüllter Herd am Eierstock ist. Von der Adenomyose, bei der das Gewebe in die Gebärmutterwand einwächst, ist die Endometriose abzugrenzen, auch wenn beides zusammen vorkommen kann. Wächst die Erkrankung tief in Organe wie Darm oder Blase ein, spricht man von tief infiltrierender Endometriose, die etwa 10–20 % der Fälle ausmacht und auf einer eigenen Seite ausführlich behandelt wird.

FormWas sie bedeutetTypischer Eingriff
peritoneale Herdeoberflächlich auf dem BauchfellExzision der Herde
EndometriomZyste am Eierstockschonende Zystektomie
AdenomyoseGewebe in der Gebärmutterwandmeist medikamentös
tief infiltrierendEinwachsen in Organespezialisierte Exzision

Wann sollte eine Endometriose operiert werden – und wann nicht?

Endometriose betrifft etwa 6–10 % der Frauen im gebärfähigen Alter, doch ob operiert wird, hängt von Beschwerden, Befund und Kinderwunsch ab – nicht allein vom Vorhandensein von Herden. Eine Operation ist sinnvoll bei starken Schmerzen, bei einem größer werdenden Endometriom, bei unerfülltem Kinderwunsch oder wenn Medikamente nicht ausreichend helfen. Bei geringen Beschwerden kann zunächst eine hormonelle Therapie versucht werden. Wichtig ist: Nicht jeder sichtbare Herd muss sofort entfernt werden, denn beschwerdearme Befunde rechtfertigen keinen unnötigen Eingriff.

Wie wird der Schweregrad eingeteilt (rASRM und #Enzian)?

Der Schweregrad der Endometriose wird mit standardisierten Klassifikationen beschrieben, die die Operationsplanung steuern. Die rASRM-Einteilung unterscheidet vier Stadien von minimaler (I) bis schwerer (IV) Ausprägung, während die #Enzian-Klassifikation vor allem tiefe und organbezogene Befunde abbildet. Diese Einordnung hilft, den Eingriff realistisch zu planen und die Patientin vorab ehrlich aufzuklären. Sie macht auch verständlich, warum zwei Frauen mit „Endometriose" sehr unterschiedliche Operationen benötigen können.

rASRM-StadiumAusprägung
Stadium Iminimal
Stadium IImild
Stadium IIImäßig
Stadium IVschwer

Quelle: European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE), Leitlinie Endometriose

Ausschälen oder Veröden – warum die OP-Technik über das Ergebnis entscheidet?

Bei der Endometriose entscheidet die Technik maßgeblich über Rückfall, Schmerz und Fruchtbarkeit. Das vollständige Ausschälen der Herde (Exzision) entfernt auch den tiefer liegenden Anteil und gilt als Standardverfahren, weil es seltener zu Rückfällen führt und die Chance auf eine spontane Schwangerschaft erhöht. Das bloße Veröden (Koagulation) bleibt dagegen an der Oberfläche und belässt häufig Reste. In erfahrenen Händen gelingt die vollständige Entfernung der sichtbaren Herde in rund 90 % der Fälle.

MerkmalExzision (Ausschälen)Ablation (Veröden)
Rückfallrisikotendenziell niedrigertendenziell höher
Eierstockreservestärker belastetetwas mehr geschont
spontane Schwangerschafteher höhereher niedriger

Quelle: American Society for Reproductive Medicine (ASRM), Empfehlungen zur operativen Endometriosetherapie

Wie wird bei der Endometriom-OP die Eierstockreserve geschont?

Wissenschaftliches Panel zur laparoskopischen Hysterektomie in Istanbul - Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan
Wissenschaftliches Panel zur laparoskopischen Hysterektomie in Istanbul - Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan

Beim Endometriom steht der Erhalt der Eizellreserve im Mittelpunkt der Operation. Die Zyste selbst belastet das Eierstockgewebe bereits vor dem Eingriff, und Endometriome kommen in etwa 17–44 % der Endometriosefälle vor.

Beim Ausschälen kann ungewollt gesundes Gewebe mitentfernt werden: Der AMH-Wert sinkt nach einer Zystektomie in Studien um etwa 37–46 %, mit optimaler Technik aber nur um rund 26–31 %. Genau deshalb verwenden wir eine schonende Blutstillung statt aggressiver Bipolar-Koagulation und arbeiten am Eierstock besonders vorsichtig.

Quelle: American Association of Gynecologic Laparoscopists (AAGL), Empfehlungen zur Ovarschonung bei Endometriom

Was bedeutet die Operation für meinen Kinderwunsch?

Für Frauen mit Kinderwunsch kann eine Endometriose-Operation die Ausgangslage verbessern; Endometriose findet sich bei etwa 30–50 % der Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch.

Bei minimaler oder milder Endometriose erhöht das Entfernen der Herde die Schwangerschaftsrate spürbar – in Auswertungen auf etwa 31 % gegenüber rund 18 % ohne Eingriff. Bei einem Endometriom muss der Nutzen gegen den möglichen Verlust an Eizellreserve abgewogen werden, weshalb Befund, Alter und AMH-Wert gemeinsam betrachtet werden. Ist zusätzlich eine künstliche Befruchtung geplant, richtet sich die Reihenfolge von Operation und IVF nach dem individuellen Befund.

Quelle: National Institute for Health and Care Excellence (NICE), Leitlinie zur Fertilität bei Endometriose

Kann die Endometriose nach der Operation wiederkommen?

Auch nach einer gründlichen Operation kann Endometriose erneut auftreten – das gehört zur ehrlichen Aufklärung. Je nach Schweregrad und Vollständigkeit der Entfernung kehrt sie über mehrere Jahre in etwa 10–30 % der Fälle zurück; beim Endometriom werden über vier Jahre Rückfallraten um 25 % beschrieben. Eine unvollständige Entfernung und ein höherer Schweregrad begünstigen Rückfälle. Eine hormonelle Nachbehandlung kann Beschwerden und ein Wiederauftreten weiter hinauszögern.

Lindert die Operation die Schmerzen wirklich?

Bei vielen Frauen bessern sich die Schmerzen nach der Entfernung der Herde deutlich, eine Garantie gibt es aber nicht. Ob und wie stark Regelschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder chronische Unterbauchschmerzen zurückgehen, hängt von Lage und Ausmaß der Herde ab. Studien zeigen für die vollständige Exzision insgesamt gute Ergebnisse, mit einer deutlichen Schmerzbesserung bei rund 70 % der Frauen. Eine seriöse Beratung nennt diese Aussichten offen, ohne ein schmerzfreies Leben zu versprechen.

Welche Risiken und Komplikationen hat die Operation?

Die laparoskopische Endometriose-Operation gilt als sicher, einige Risiken sollten Patientinnen aber kennen. Schwere Komplikationen wie Verletzungen von Darm, Blase oder Gefäßen sind in unter 1 % der Eingriffe selten, das Risiko steigt jedoch mit der Tiefe des Befalls.

Bei tief infiltrierender Endometriose mit Organbeteiligung ist der Eingriff aufwendiger; ausführliche Informationen dazu bietet eine eigene Seite. In unserer Praxis liegt die Komplikationsrate über alle Eingriffe bei rund 2 %, und vor jeder Operation klären wir offen über die individuellen Risiken auf.

Muss bei Endometriose die Gebärmutter entfernt werden?

Nein – eine Gebärmutterentfernung ist bei Endometriose die Ausnahme, nicht die Regel. In den allermeisten Fällen lassen sich die Herde organerhaltend entfernen, sodass Gebärmutter und Eierstöcke erhalten bleiben. Eine Hysterektomie wird allenfalls erwogen, wenn die Beschwerden das Leben stark einschränken, andere Behandlungen erfolglos blieben und die Familienplanung abgeschlossen ist. Der organerhaltende Weg steht klar im Vordergrund.

Wie sieht der Behandlungsansatz von Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan aus?

Unser Ansatz lässt sich in einem Satz zusammenfassen: vollständig entfernen, aber so viel Eierstock und Fruchtbarkeit wie möglich erhalten. Wir setzen auf das saubere Ausschälen der Herde statt auf großflächiges Veröden und arbeiten am Eierstock mit schonender Technik, um die Eizellreserve zu schützen. Bei Kinderwunsch planen wir den Eingriff anhand von Befund, Alter und AMH-Wert und stimmen die Reihenfolge mit einer eventuellen künstlichen Befruchtung ab; bei tiefem Organbefall arbeiten wir multidisziplinär. Jeden Eingriff führen wir vom ersten bis zum letzten Schritt selbst durch und begleiten unsere internationalen Patientinnen auch nach der Rückreise.

Warum ist die Erfahrung des Operateurs bei Endometriose entscheidend?

Gerade bei Endometriose hängt das Ergebnis stark vom Operateur ab, weil das vollständige und zugleich schonende Entfernen der Herde technisch anspruchsvoll ist. Die Behandlung gehört deshalb in spezialisierte Hände mit entsprechender Erfahrung. Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan hat über 500 Endometriose-Operationen durchgeführt und verfügt über 18 Jahre Erfahrung in der minimal-invasiven Gynäkologie. Diese Spezialisierung ist einer der Gründe, warum sich auch Patientinnen aus dem deutschsprachigen Raum für eine Behandlung in Istanbul entscheiden.

Wie verläuft die Erholung nach der Endometriose-Operation?

Die Erholung nach einer laparoskopischen Endometriose-Operation verläuft meist rasch und in klaren Phasen. Viele Frauen können die Klinik nach etwa einer Nacht verlassen, manche Eingriffe sind sogar ambulant möglich. Leichte Alltagstätigkeiten sind oft nach etwa 1 Woche wieder möglich, schwere Belastung und Sport sollten je nach Eingriff rund 2–4 Wochen pausieren.

Typischer Verlauf:

  • Tag 0–1: Aufstehen, Entlassung aus der Klinik
  • Tag 2–7: leichte Alltagsaktivitäten, Spaziergänge
  • ab Woche 2: Rückkehr zur Bürotätigkeit
  • ab Woche 3–4: langsame Steigerung, leichter Sport

Deutschland, Österreich oder die Schweiz – oder Istanbul? Worin liegt der Unterschied?

Die medizinische Qualität ist in beiden Fällen sehr hoch – der Unterschied liegt nicht in der Methode, sondern in Wartezeit, Betreuung und Kosten. In Istanbul kommen dieselben minimal-invasiven Techniken und dieselben internationalen Leitlinien zum Einsatz wie in der Heimat. Wartezeiten auf einen planbaren Termin sind häufig kürzer, und der Eingriff wird durchgehend von einem einzigen verantwortlichen Operateur begleitet. Dass die Kosten niedriger liegen, hat mit dem Wechselkurs und geringeren Betriebskosten zu tun – nicht mit Abstrichen beim Standard.

MerkmalHeimatland (DACH)Istanbul
Qualität / Standardsehr hochsehr hoch
Wartezeit auf Terminoft längermeist kürzer
Operateur-Kontinuitätwechselnd möglichein verantwortlicher Operateur
Kostenhöherniedriger

Was passiert bei Komplikationen, wenn ich wieder zu Hause bin?

Die größte Sorge vieler Patientinnen aus dem Ausland ist, was im seltenen Fall einer Komplikation nach der Rückreise passiert. Komplikationen sind nach einer Endometriose-Operation selten, und für den Fall der Fälle bleiben wir nach dem Eingriff erreichbar und stimmen uns bei Bedarf mit dem behandelnden Arzt in Ihrer Heimat ab. Sie erhalten einen vollständigen Operationsbericht und die feingeweblichen (histologischen) Befunde, die Ihr Arzt vor Ort direkt weiterverwenden kann. So bleibt die Nachsorge auch über Ländergrenzen hinweg lückenlos organisiert.

Wie organisiere ich Anreise, Aufenthalt und Nachsorge aus dem Ausland?

Der Ablauf für internationale Patientinnen ist so geplant, dass möglichst viel vor der Anreise vorbereitet wird. Diagnostik und Operationsplanung beginnen online; vorhandene Ultraschall- oder MRT-Befunde aus der Heimat sind dabei eine große Hilfe. Für die meisten Endometriose-Operationen genügt ein Aufenthalt von einigen Tagen in Istanbul. Eine Flugreise ist – je nach Eingriff und ärztlicher Freigabe – meist etwa 5–7 Tage nach der Operation wieder möglich; dieser Abstand senkt unter anderem das Risiko einer Reisethrombose.

Wie erhalte ich eine ärztliche Zweitmeinung – auch online?

Eine fundierte Zweitmeinung kann vor einer geplanten Operation viel Klarheit schaffen, gerade wenn bereits zu einer Gebärmutterentfernung oder einem wiederholten Eingriff geraten wurde. Wenn Sie uns Ihre Befunde und Bildgebung zusenden, sehen wir uns diese an und ordnen ein, ob ein organerhaltender, schonender Weg infrage kommt. Diese Online-Konsultation ist ein kostenpflichtiger ärztlicher Service und ersetzt keine Untersuchung vor Ort, hilft aber bei einer informierten Entscheidung. Den Kontakt können Sie unkompliziert per Formular oder WhatsApp aufnehmen.

Häufige Fragen

In den allermeisten Fällen ja, weil die Bauchspiegelung schonender ist als ein großer Bauchschnitt. Nur sehr selten ist eine offene Operation nötig. Über kleine Zugänge lassen sich Herde entfernen und gleichzeitig die Diagnose feingeweblich sichern.

Beim Endometriom wird die Zystenwand möglichst vollständig ausgeschält, um Rückfälle zu vermeiden. Gleichzeitig wird darauf geachtet, so wenig gesundes Eierstockgewebe wie möglich mitzuentfernen. Bei sehr großen oder beidseitigen Zysten ist dieser Spagat besonders wichtig.

Die Dauer hängt vom Ausmaß des Befalls ab und liegt häufig zwischen etwa 1 und 3 Stunden. Ein umschriebenes Endometriom ist schneller versorgt als ein ausgedehnter Befall mit vielen Verwachsungen. Eine genaue Einschätzung ist erst nach Sichtung der Befunde möglich.

Eine Endometriom-Operation kann den AMH-Wert senken, da beim Ausschälen Eierstockgewebe verloren gehen kann. Mit schonender Technik lässt sich dieser Verlust begrenzen, und ein Teil der Reserve erholt sich mit der Zeit, erreicht aber selten wieder den Ausgangswert. Vor der OP wird der AMH-Wert deshalb bewusst mitberücksichtigt.

Bei Kinderwunsch ist oft schon in den Monaten nach dem Eingriff ein Versuch möglich, da die Chancen direkt nach der Entfernung der Herde am günstigsten sein können. Der richtige Zeitpunkt hängt von Befund, Alter und Eizellreserve ab. Bei geplanter künstlicher Befruchtung wird die Reihenfolge individuell festgelegt.

Endometriome können erneut auftreten; über mehrere Jahre liegt die Rückfallrate um etwa 25 %. Eine möglichst vollständige Entfernung der Zystenwand senkt dieses Risiko. Regelmäßige Ultraschallkontrollen helfen, ein Wiederauftreten früh zu erkennen.

Leichte Tätigkeiten sind oft nach etwa 1 Woche wieder möglich. Schwere Belastung und Sport sollten je nach Eingriff rund 2–4 Wochen pausieren. Die individuelle Freigabe richtet sich nach dem Heilungsverlauf.

Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) gehen nach vollständiger Entfernung der Herde häufig zurück. Wie stark die Besserung ausfällt, hängt von der Lage der Herde ab, besonders im Bereich hinter der Gebärmutter. Eine Garantie für vollständige Beschwerdefreiheit gibt es nicht.

Von tief infiltrierender Endometriose spricht man, wenn die Herde tief in Organe wie Darm, Blase oder Harnleiter einwachsen. Solche Eingriffe sind aufwendiger und erfordern oft ein multidisziplinäres Vorgehen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf einer eigenen Seite zur tief infiltrierenden Endometriose.

Je nach Schweregrad und Kinderwunsch kann eine hormonelle Nachbehandlung sinnvoll sein, um Beschwerden und Rückfälle hinauszuzögern. Bei akutem Kinderwunsch entfällt sie meist zugunsten eines baldigen Schwangerschaftsversuchs. Die Entscheidung wird individuell getroffen.

Hilfreich sind vorhandene Ultraschall- und MRT-Befunde, frühere Operationsberichte und histologische Befunde sowie der AMH-Wert und eine kurze Beschreibung Ihrer Beschwerden. Je vollständiger die Unterlagen sind, desto genauer fällt die erste Einschätzung aus. Fehlende Untersuchungen lassen sich oft in der Heimat nachholen.

Nach Eingang Ihrer Unterlagen erfolgt zeitnah eine erste Einschätzung. Für eine ausführliche ärztliche Beurteilung wird ein kostenpflichtiger Online-Termin vereinbart. Den ersten Kontakt können Sie per Formular oder WhatsApp aufnehmen.

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