Doç. Dr. Cengiz Andan

Online-Zweitmeinung
Künstliche Befruchtung (IVF/ICSI) in Istanbul: ehrlich & evidenzbasiert 2026

Künstliche Befruchtung (IVF/ICSI) in Istanbul: evidenzbasierte Kinderwunschbehandlung mit chirurgischer Optimierung

Viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch haben bereits mehrere Versuche, widersprüchliche Ratschläge oder erfolglose Behandlungen hinter sich, bevor sie über eine künstliche Befruchtung im Ausland nachdenken. Dabei entscheidet oft nicht die Methode allein über den Erfolg, sondern die Frage, ob die eigentliche Ursache der Kinderlosigkeit erkannt und behandelt wurde. In der Praxis von Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan in Istanbul (Şişli) gehen wir genau diesen Weg: zuerst die Ursache klären, sie wenn möglich behandeln und die künstliche Befruchtung anschließend gemeinsam mit einem spezialisierten Kinderwunschzentrum planen. Für Paare aus dem deutschsprachigen Raum bedeutet das eine ehrliche, schrittweise Begleitung – ohne unrealistische Versprechen.

Kaiserschnittgeburt in Istanbul - Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan

Auf einen Blick

  • Was es ist: Bei der künstlichen Befruchtung werden Eizelle und Spermium außerhalb des Körpers zusammengeführt (IVF) oder ein Spermium direkt in die Eizelle eingebracht (ICSI).
  • Methoden: IUI (Insemination), IVF und ICSI – je nach Ursache.
  • Erfolg: stark altersabhängig; bis Anfang 30 über 40 % pro Transfer, mit zunehmendem Alter sinkend – ohne Garantie.
  • Rechtslage Türkei: nur für verheiratete Paare mit eigenen Eizellen und Spermien; keine Eizell- oder Samenspende, keine Leihmutterschaft.
  • Aus dem Ausland: Vorbereitung und Diagnostik starten online; der Aufenthalt richtet sich nach dem Zyklus-Timing.

Was ist eine künstliche Befruchtung – und welche Methoden gibt es (IVF, ICSI, IUI)?

Künstliche Befruchtung ist der Oberbegriff für mehrere Verfahren der assistierten Reproduktion, die sich in ihrem Aufwand deutlich unterscheiden. Bei der Insemination (IUI) wird aufbereitetes Sperma direkt in die Gebärmutter eingebracht, während bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) Eizelle und Spermien außerhalb des Körpers im Labor zusammengeführt werden. Die ICSI ist eine Weiterentwicklung, bei der ein einzelnes Spermium direkt in die Eizelle injiziert wird – sinnvoll vor allem bei eingeschränkter Spermienqualität. Befruchtete Eizellen können zudem eingefroren und in einem späteren Zyklus übertragen werden (Kryotransfer).

MethodeGeeignet beiBesonderheit
IUI (Insemination)leichte Einschränkung, offene Eileitereinfachstes Verfahren
IVFverschlossene Eileiter, normale SpermienBefruchtung im Labor
ICSIeingeschränkte SpermienqualitätSpermium wird injiziert
Kryotransfervorhandene gefrorene Embryonenohne erneute Stimulation

Wie läuft eine IVF-Behandlung Schritt für Schritt ab?

Gynäkologische wissenschaftliche Fortbildung in Istanbul - Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan
Gynäkologische wissenschaftliche Fortbildung in Istanbul - Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan

Eine IVF-Behandlung folgt einem festen Ablauf über etwa zwei bis drei Wochen. Zunächst werden die Eierstöcke über rund 8–12 Tage mit Hormonen stimuliert, damit mehrere Eizellen heranreifen. Anschließend werden die Eizellen in einem kurzen Eingriff von etwa 5–10 Minuten unter Narkose entnommen und im Labor mit den Spermien zusammengebracht. Nach einigen Tagen Embryokultur wird ein Embryo in die Gebärmutter übertragen, und etwa zwei Wochen später zeigt ein Test, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist.

Welche Untersuchungen klären die Ursache der Kinderlosigkeit?

Vor jeder Behandlung steht die Frage, warum der Kinderwunsch bisher unerfüllt blieb. Bei der Frau geben der AMH-Wert und der Hormonstatus Auskunft über die Eizellreserve, während Ultraschall und gegebenenfalls eine Spiegelung die Gebärmutterhöhle und die Eileiter beurteilen. Beim Mann ist das Spermiogramm die wichtigste Untersuchung. Erst wenn die Ursache klar ist, lässt sich entscheiden, ob eine einfache Insemination, eine IVF oder zunächst eine Operation der sinnvollste Weg ist.

Quelle: European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE), Leitlinien zur Kinderwunschbehandlung

Wie hoch sind die Erfolgschancen – und wie ehrlich hängen sie vom Alter ab?

Die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung hängen stärker vom Alter der Frau ab als von jedem anderen Faktor. Bis etwa zum 32. Lebensjahr liegt die Schwangerschaftsrate pro Embryotransfer über 40 %, danach sinkt sie mit jedem Jahr.

Mit 40 Jahren liegt die Chance pro Versuch noch bei rund 22 %, mit 44 Jahren nur noch bei etwa 7 %. Über mehrere Versuche summieren sich die Chancen allerdings: Nach drei Transfers liegt die kumulative Schwangerschaftsrate bei etwa 78 %.

Seriöse Beratung bedeutet, diese Zahlen offen zu nennen und keine Garantien zu geben – denn eine Schwangerschaft lässt sich medizinisch nicht versprechen.

Alter der FrauSchwangerschaftsrate pro TransferGeburtenrate
bis 32 Jahreüber 40 %über 30 %
35–37 Jahreetwa 35 %etwas niedriger
41 Jahreetwa 26 %etwa 15 %
ab 43 Jahredeutlich niedrigergering

Quelle: Deutsches IVF-Register (D·I·R), Jahrbuch zur Reproduktionsmedizin

Warum behandeln wir die Ursache vor der IVF – und wann ist eine Operation sinnvoll?

Eine künstliche Befruchtung wirkt am besten, wenn die zugrunde liegende Ursache zuvor behandelt wurde. Endometriose, Myome oder Polypen in der Gebärmutterhöhle können die Einnistung des Embryos stören, weshalb hier eine vorgeschaltete Operation die Chancen verbessern kann. Besonders deutlich ist das beim Hydrosalpinx, einem mit Flüssigkeit gefüllten, verschlossenen Eileiter: Diese Flüssigkeit wirkt embryotoxisch und kann die IVF-Erfolgsrate um bis zu rund 50 % senken. Das Entfernen des betroffenen Eileiters verbessert die Einnistungs- und Schwangerschaftsraten, ohne die Eierstockreserve zu verringern – und genau solche Eingriffe planen wir gezielt vor der IVF.

Quelle: American Society for Reproductive Medicine (ASRM), Empfehlungen zu Hydrosalpinx und ART

Welche „Add-ons" werden angeboten – und was bringen sie wirklich?

Rund um die künstliche Befruchtung werden zahlreiche Zusatzleistungen angeboten, deren Nutzen wissenschaftlich oft nicht belegt ist. Für das sogenannte Endometrial Scratching etwa zeigte eine Auswertung mehrerer randomisierter Studien keinen nachweisbaren Vorteil bei der Geburtenrate, weshalb von dieser Maßnahme im ersten IVF-Zyklus abgeraten wird. Auch für den ERA-Test, Embryo Glue, Immuntherapien oder Stammzellbehandlungen der Eierstöcke fehlt bislang überzeugende Evidenz; sie gelten als experimentell. Sinnvoll ist es daher, auf belegte Maßnahmen zu setzen und ungeprüfte Zusatzleistungen kritisch zu hinterfragen, da sie vor allem die Kosten erhöhen.

Quelle: National Institute for Health and Care Excellence (NICE), Bewertung von IVF-Add-ons

ICSI oder klassische IVF – welche Methode passt zu uns?

Ob die klassische IVF oder die ICSI gewählt wird, hängt vor allem von der Spermienqualität ab. Bei normalen Spermienwerten genügt häufig die klassische IVF, bei der die Spermien die Eizelle im Kulturschälchen selbst befruchten. Ist die Spermienqualität deutlich eingeschränkt, wird mit der ICSI ein einzelnes Spermium direkt in die Eizelle eingebracht. Wichtig ist die ehrliche Einordnung: Ohne männlichen Faktor bringt die ICSI keinen automatischen Vorteil, die Befruchtungsraten beider Methoden liegen mit etwa 53 % bis 58 % nah beieinander.

Welche Risiken und Nebenwirkungen hat eine künstliche Befruchtung?

Eine künstliche Befruchtung ist insgesamt sicher, einige Risiken sollten Paare aber kennen. Das wichtigste ist die Überstimulation der Eierstöcke (OHSS), die in schwerer Form nur in etwa 0,2 % der Behandlungen auftritt und sich durch eine angepasste Stimulation meist vermeiden lässt. Werden mehrere Embryonen übertragen, steigt zudem die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft – rund 21 % der nach künstlicher Befruchtung geborenen Kinder sind Zwillinge. Vor jeder Behandlung besprechen wir diese Risiken offen und passen die Stimulation an die individuelle Situation an.

Hinweis: Starke Bauchschmerzen, schnelle Gewichtszunahme oder Atemnot nach der Stimulation können Zeichen einer Überstimulation sein und gehören zeitnah ärztlich abgeklärt.

Wie sieht der Behandlungsansatz von Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan aus?

Unser Ansatz beginnt nicht mit der IVF, sondern mit der Ursache. Wir klären zuerst sorgfältig ab, warum der Kinderwunsch bisher unerfüllt blieb, und behandeln behandelbare Ursachen wie Endometriose, Myome, Polypen oder einen Hydrosalpinx, bevor wir zur künstlichen Befruchtung übergehen. Die eigentliche IVF oder ICSI planen und koordinieren wir gemeinsam mit einem spezialisierten Kinderwunschzentrum und seinem Embryologie-Labor. Dabei beraten wir ehrlich und evidenzbasiert, geben keine Garantien und bleiben für unsere Patientinnen und Patienten ein verlässlicher Ansprechpartner über den gesamten Weg.

Welche Rolle hat der Arzt – und welche das IVF-Labor?

Eine erfolgreiche Kinderwunschbehandlung ist Teamarbeit zwischen Arzt und Labor. Der Arzt übernimmt die Diagnostik, die operative Behandlung der Ursachen und die Planung des Behandlungswegs, während das spezialisierte Kinderwunschzentrum mit seinem Embryologie-Labor die Befruchtung, die Embryokultur und den Transfer durchführt. Assoc. Prof. Dr. Cengiz Andan verfügt über 18 Jahre Erfahrung, ist vom türkischen Gesundheitsministerium für die Fertilitätsbehandlung zertifiziert und hat über 500 Endometriose-Operationen durchgeführt – ein Schwerpunkt, der gerade bei der Ursachenbehandlung vor einer IVF zählt. Diese klare Rollenverteilung sorgt dafür, dass jeder Schritt von der dafür am besten geeigneten Stelle übernommen wird.

Was ist in der Türkei rechtlich erlaubt – und was nicht?

Der rechtliche Rahmen für die künstliche Befruchtung ist in der Türkei klar geregelt und sollte vor einer Anreise bekannt sein. Erlaubt ist die Behandlung ausschließlich für verheiratete Paare und nur mit den eigenen Eizellen und Spermien. Eine Eizell-, Samen- oder Embryonenspende sowie die Leihmutterschaft sind vollständig verboten. Eine genetische Untersuchung der Embryonen (PID/PGT) ist nur aus medizinischen Gründen zulässig, eine Auswahl des Geschlechts aus nicht-medizinischen Gründen dagegen nicht.

ErlaubtNicht erlaubt
verheiratete Paareunverheiratete/alleinstehende Personen
eigene Eizellen und SpermienEizell-, Samen-, Embryonenspende
PID/PGT aus medizinischem GrundGeschlechtswahl ohne medizinischen Grund
Einfrieren in zulässigen FällenLeihmutterschaft

Was tun bei unerfülltem Kinderwunsch nach mehreren Fehlversuchen?

Nach mehreren erfolglosen Versuchen lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten und die Ursache erneut zu prüfen. Häufig wurde eine behandelbare Ursache wie Endometriose, ein Hydrosalpinx oder ein Gebärmutterbefund übersehen, deren Korrektur die Ausgangslage verbessern kann. Manchmal ist auch ein Wechsel der Methode oder eine Anpassung der Stimulation sinnvoll. In dieser Situation ist eine unabhängige Zweitmeinung besonders wertvoll, um nicht ungeprüft denselben Weg zu wiederholen.

Deutschland, Österreich oder die Schweiz – oder Istanbul? Worin liegt der Unterschied?

Die medizinische Qualität ist in beiden Fällen sehr hoch – der Unterschied liegt nicht in der Methode, sondern in Wartezeit, Zyklusbegrenzung und Kosten. In Istanbul kommen dieselben Verfahren und Laborstandards zum Einsatz wie in der Heimat. Wartezeiten sind häufig kürzer, und während Krankenkassen im DACH-Raum oft nur eine begrenzte Zahl an Zyklen mittragen, ist die Planung im Ausland flexibler. Dass die Kosten niedriger liegen, hat mit dem Wechselkurs und geringeren Betriebskosten zu tun – nicht mit Abstrichen beim Standard.

MerkmalHeimatland (DACH)Istanbul
Qualität / Laborstandardsehr hochsehr hoch
Wartezeitoft längermeist kürzer
Zyklusbegrenzunghäufig begrenztflexibler planbar
Kostenhöherniedriger

Was passiert nach der Behandlung, wenn ich wieder zu Hause bin?

Viele Paare aus dem Ausland fragen sich, wie es nach dem Transfer und der Rückreise weitergeht. Nach der Behandlung bleiben wir erreichbar, beantworten Fragen zur weiteren Einnahme von Medikamenten und stimmen uns bei Bedarf mit dem behandelnden Arzt in Ihrer Heimat ab. Sie erhalten alle Befunde und Berichte, die Ihr Frauenarzt vor Ort für die weitere Betreuung – etwa bei einer eingetretenen Schwangerschaft – direkt nutzen kann. So ist der Übergang in die Betreuung zu Hause lückenlos organisiert.

Wie organisiere ich Anreise, Aufenthalt und Zyklus-Timing aus dem Ausland?

Der Ablauf für internationale Paare ist so geplant, dass möglichst viel vor der Anreise vorbereitet wird. Diagnostik und Behandlungsplanung beginnen online; vorhandene Befunde, das Spermiogramm und Bildgebung aus der Heimat sind dabei eine große Hilfe. Da eine künstliche Befruchtung an den Zyklus gebunden ist, wird der Aufenthalt zeitlich genau auf Eizellentnahme und Transfer abgestimmt und umfasst je nach Vorgehen mehrere Tage bis rund zwei Wochen. Eine Flugreise ist nach dem Transfer in der Regel problemlos möglich, sollte aber mit dem behandelnden Team abgestimmt werden.

Wie erhalte ich eine ärztliche Zweitmeinung – auch online?

Eine fundierte Zweitmeinung kann gerade nach erfolglosen Versuchen viel Klarheit schaffen. Wenn Sie uns Ihre Befunde, das Spermiogramm und vorhandene Bildgebung zusenden, sehen wir uns diese an und ordnen ein, ob eine behandelbare Ursache vorliegt oder ein anderer Weg sinnvoll ist. Diese Online-Konsultation ist ein kostenpflichtiger ärztlicher Service und ersetzt keine Untersuchung vor Ort, hilft aber bei einer informierten Entscheidung. Den Kontakt können Sie unkompliziert per Formular oder WhatsApp aufnehmen.

Häufige Fragen

Das hängt von Alter, Ursache und bisherigen Ergebnissen ab. Da sich die Chancen über mehrere Versuche summieren, ist nach einem erfolglosen ersten Zyklus ein weiterer oft sinnvoll; bei Frauen unter 35 liegt die kumulative Geburtenrate nach mehreren Zyklen bei bis zu etwa 85 %, mit steigendem Alter deutlich niedriger. Spätestens nach mehreren erfolglosen Versuchen sollte die Ursache aber erneut überprüft werden.

Die Entnahme erfolgt unter einer kurzen Narkose und dauert nur etwa 5–10 Minuten. Danach können ein leichtes Ziehen im Unterbauch und etwas Müdigkeit auftreten. Die meisten Frauen sind am Folgetag wieder im Alltag.

Von der hormonellen Stimulation bis zum Schwangerschaftstest vergehen etwa zwei bis drei Wochen. Die Stimulation dauert rund 8–12 Tage, anschließend folgen Entnahme, Befruchtung und Transfer. Bei einem Kryotransfer entfällt die erneute Stimulation.

Nach dem Transfer ist normale leichte Aktivität erlaubt, strenge Bettruhe ist nicht nötig und verbessert die Chancen nicht. Eine Flugreise ist meist problemlos möglich. Schwere körperliche Belastung sollte in den ersten Tagen vermieden werden.

Beim Frischtransfer wird der Embryo im selben Zyklus übertragen, beim Kryotransfer ein zuvor eingefrorener Embryo in einem späteren Zyklus. Der Kryotransfer erlaubt eine bessere Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut und senkt das Risiko einer Überstimulation. Welcher Weg passt, hängt vom Einzelfall ab.

Der AMH-Wert spiegelt die Eizellreserve wider und sinkt natürlicherweise mit dem Alter. Ein niedriger Wert bedeutet meist weniger gewinnbare Eizellen, sagt aber allein wenig über die Eizellqualität aus. Die Beratung berücksichtigt deshalb immer auch Alter und Gesamtbefund.

Nein. Eine genetische Untersuchung ist in der Türkei nur aus medizinischen Gründen erlaubt, etwa zur Erkennung schwerer Erbkrankheiten. Eine Auswahl des Geschlechts aus nicht-medizinischen Gründen ist gesetzlich verboten.

In der Regel wird ein einzelner Embryo übertragen, um Mehrlingsschwangerschaften zu vermeiden. Je mehr Embryonen übertragen werden, desto höher ist das Risiko für Zwillinge oder Drillinge mit entsprechenden Schwangerschaftsrisiken; Drillinge bleiben dabei mit rund 0,7 % selten. Die Entscheidung richtet sich nach Alter und Embryonenqualität.

Bei bestimmten Befunden ja. Vor allem ein Hydrosalpinx, aber auch Polypen oder die Gebärmutter verformende Myome können die Einnistung stören, sodass eine vorgeschaltete Operation die Ausgangslage verbessert. Ob ein Eingriff sinnvoll ist, hängt vom konkreten Befund ab.

Ein gesundes Gewicht, der Verzicht auf Rauchen, moderate Bewegung und die frühzeitige Einnahme von Folsäure unterstützen die Behandlung. Auch der Umgang mit Stress spielt eine Rolle für das Wohlbefinden. Diese Maßnahmen ersetzen keine medizinische Behandlung, schaffen aber bessere Voraussetzungen.

Hilfreich sind ein aktuelles Spermiogramm, der AMH-Wert und Hormonbefunde, Ultraschall- oder MRT-Bilder sowie Berichte früherer Behandlungen. Je vollständiger die Unterlagen sind, desto genauer fällt die erste Einschätzung aus. Fehlende Untersuchungen lassen sich oft in der Heimat nachholen.

Nach Eingang Ihrer Unterlagen erfolgt zeitnah eine erste Einschätzung. Für eine ausführliche ärztliche Beurteilung wird ein kostenpflichtiger Online-Termin vereinbart. Den ersten Kontakt können Sie per Formular oder WhatsApp aufnehmen.

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